Activision - Frankenstein-Experiment mit Tony Hawk

Steven Drewers

EA schreibt im Moment alles ab. Erst Skateboard-Games. Dann jeglichen Singleplayer. Activision hat sich jetzt zu Wort gemeldet und verkündet das Tony Hawk wohl doch noch etwas länger skaten wird – virtuell versteht sich.

An sich hat EA mit der Behauptung, Skate-Spiele seien tot, gar nicht mal so Unrecht. Mit gerade einmal 3000 verkauften US-Exemplaren von Tony Hawk Shred in der ersten Woche, kann man auf jeden Fall von einem Desaster sprechen. Ob das am Spiel an sich, oder am ganzen Genre liegt sei dahingestellt.

Trotz des ziemliche tiefen Falls, will Activision sich jedoch wieder aufrappeln: “Ich denke es ist zu früh, das Buch ‘Tony Hawk: Shred' zu schließen, da wir uns mit dem Titel vor allem an Kinder richten und es ein tolles Geschenk ist. Und die Geschenk-Saison hat eigentlich erst begonnen”, so Publishing-CEO Eric Hirshberg.

Da man sich der Problematikdurchaus bewusst ist, wird bei Activision jetzt die Denker-Kappe aufgesetzt und überlegt, wie man ein Skate-Game wieder interessant machen kann. Mit Tony Hawk wird vorerst nicht abgeschlossen: “Die einzige Frage, die ich beantworten kann, ist, dass Tony Hawk für uns weiterhin von Relevanz ist und eine gewisse Anziehungskraft auf die Kunden ausübt”.

Wir werden sehen wie Shred 2 bei den Massen ankommt, und ob es überhaupt kommt.

Weitere Themen: Teenage Mutant Ninja Turtles: Mutanten in Manhattan, Call of Duty: Advanced Warfare, Destiny, Teenage Mutant Ninja Turtles: Aus den Schatten, Diablo 2 Patch, Call of Duty Online, The Walking Dead: Survival Instinct, Diablo 3 Patch, Call of Duty - Black Ops 2, Activision Blizzard

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