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Activision: Schlechter Ruf ist "unfair"

Maurice Urban
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Die Ausschlachtung des COD-Franchises, die Streitigkeiten mit den ehemaligen Chefs von Infinity Ward – Activision hat sich zuletzt mit mehreren Dingen nicht gerade Freunde geschaffen. Zumindest einer hält den schlechten Ruf des Publishers jedoch für ungerechtfertigt.

Activision: Schlechter Ruf ist "unfair"

Dee Brown ist Studio Head bei Beenox. Das sind die Entwickler von Spielen wie Spider-Man: Shattered Dimensions, im Jahr 2005 wurde das kanadische Studio von Activision übernommen. Und seitdem hatte man keine Probleme mit dem Unternehmen.

“Ich würde definitiv sagen, dass der Ruf von Activision wahrscheinlich unfair ist”, so Brown. “Wir haben schon vor der Übernahme mit Activision gearbeitet. Es gibt einen Grund, warum ich als Gründer des Studios einer Übernahme zugestimmt habe. Es war wegen ihrem Systems der unabhängigen Studios. Ich glaubte an dieses Modell und das tue ich noch heute.”

Activision habe laut Brown ohnehin keinen großen Einfluss auf das Tagesgeschäft des Studios und behandle das Team von Beenox als eigenständige Partner. Der Auftrag für die letzten Spider-Man Spiele hieß so einfach “Bitte macht ein Spider-Man Spiel” – die restlichen Entscheidungen lagen bei Beenox. Brown weiß diese Behandlung sehr zu schätzen: “Es ist einfach wirklich toll diese Freiheiten zu haben.”

Beenox nächster Titel ist eine Videospielumsetzung des kommenden Kinofilms The Amazing Spider-Man.

Quelle: GI.biz

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