(Fabian) Letzten Monat wurde bekannt, dass Activision, bekannt für Call of Duty (und Nachfolger), verklagt wird. Und zwar von den Gründern von Infinity Ward, die bereits Wochen vor ihrer plötzlichen Entlassung noch “beträchtliche Tantiemen” von Activision zu kriegen gehabt hätten. Jetzt haben sich 38 derzeitige und ehemalige Mitarbeiter des Spielkonzerns zusammengetan und ihren (ehemaligen) Arbeitgeber vor Gericht gezerrt.
Genau wie Jason West und Vince Zampella stellen sie Ansprüche auf Bonusgelder aus dem Modern Warfare-Verkauf.
Und wenn ich sage “Gelder”, dann meine ich haufenweise Kohle. Modern Warfare 2 verkaufte sich am ersten Tag alleine 4,7 Millionen mal. Rechnet mal selber durch.

IWEG (Infinity Ward Employee Group) fordert, unter anderem, 75 bis 125 Millionen Dollar Abfindung, plus-minus Entschädigungen und zwischen 75 und 500 Millionen Dollar Strafe.
Ich sagte ja bereits, dass hier eine Menge Geld im Spiel ist.

Es sei Erpressung, so IWEG, denn Activision wolle seine Mitarbeiter zwingen, Modern Warfare 3 fertig zu stellen. Den Job hat anscheinend keiner gewollt, deshalb halte der Konzern die Zahlungen von Modern Warfare 2 zurück.
Der Anwalt Robert Schwarz, der die Gründer von Infinity Ward vertritt, fühlt sich durch diesen zweiten Prozess bestätigt und sagte IGN: “Es ist toll, zu sehen, wie sich die anderen Infinity Ward Leute stark machen. Activision wird hoffentlich einsehen, dass die Zeit gekommen ist, seine Versprechen einzuhalten.”

Activision dagegen sagte IGN, dass sie sich das Ermessen von Menge und Auszahlungszeitpunkt der Bonuszahlungen für Modern Warfare 2 vorbehalten würden und zu jeder Zeit innerhalb ihrer Rechte und des Gesetzes gehandelt hätten. Sie erwarten vor Gericht Recht zu behalten.

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