Hin und Her mit Flash unter Lion

Kilian Ulbrich
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Apple und Adobe liegen schon länger wegen Flash im Streit, weil Apple die Unterstützung auf iPad und iPhone bisher verweigert. Nach dem Erscheinen von OS X 10.7 hieß es von Adobe zunächst Flash könne unter dem neuen System nicht mehr auf Hardwarebeschleunigung zurückgreifen. Nun rudert Adobe allerdings zurück.

Für iPhone und iPad deaktiviert Apple Flash bewusst. Sie begründet diesen Schritt mit der durch Flash erzeugten hohen Systemlast die den Akku der Mobilgeräte zu schnell in die Knie zwingen würde. Kurz nach der Veröffentlichung von Lion gab es dann Meldungen, dass OS X 10.7 keine Hardwarebeschleunigung mehr für Flash bieten würde. Adobe hat zuvor auf auf einer Hilfeseite zum Thema “Known Issues with Adobe products on Mac OS 10.7 Lion” darauf hingewiesen, dass Flash keine Hardwarebeschleunigung mehr genieße und daher erhöhte Prozessorlast verursachen könne.

Heute hat Adobe diese Angabe allerdings korrigiert. Auf der selben Webseite heisst es nun “The final release of Mac OS X Lion (10.7) provides the same support for Flash hardware video acceleration as Mac OS X Snow Leopard (10.6)” . Die irrtümliche Annahme ist durch Tests mit einer vorläufigen Version von Lion enstanden. Selbst da soll das Problem aber nur bei bestimmten Grafikkarten aufgetaucht sein.

Adobe gibt weiterhin an “We continue to work closely with Apple to provide Flash Player users with a high quality experience on Mac computers.”, es muss also niemand befürchten in Zukunft auf Flash unter OS X verzichten zu müssen. Auch mit einer Zuspitzung des Konfliktes zwischen Apple und Adobe um Flash ist also nicht zu rechnen.

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