Aiptek V100 Pico-Beamer perfektioniert Westentaschen-Kino

Matthias Schleif
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Eins der eindrucksvollsten Gadgets, das in den letzten Monaten mehr oder weniger zufällig auf den Redaktionstischen gesichtet wurde, war einer dieser neuen kleinen, LED-basierten Pico-Pocket-Beamer*. Aiptek hat nun ein besonders eigenständiges Modell entwickelt, mit dem man auch ohne PC einen Heimkino-Abend gestalten kann.

Aiptek V100 Pico-Beamer perfektioniert Westentaschen-Kino

Sicher, Heimkinoabende kann man natürlich auch mit einem VHS-Rekorder gestalten, aber es geht natürlich um digitales Filmmaterial, das Aipteks V100 von diversen Quellen annimmt. Voraussetzung sind zum Einen natürlich die nötigen Eingänge, wovon das Modell mit einem HDMI-Eingang, einem USB-Anschluß und einem SD-Kartenleser schon überdurchschnittlich viele zur Verfügung stellt. Zum Andern sind eine Menge unterstützter Codecs erforderlich, um den Kunden nicht allzu häufig mit nicht-laufenden Videos zu enttäuschen, aber auch in diesem Bereich scheint Aiptek vorgesorgt zu haben, wie auch Golem berichtet.

Darüber hinaus ist der Picobeamer per mitgeliefertem USB-Kabel an verschiedene Smartphones anschließbar, um diese ebenfalls als Quelle von Mediendateien zu nutzen, die GUI des Telefons abzubilden oder einfach nur, um dessen Akku wieder aufzuladen. Denn der in Aipteks Beamer auch noch verbaute Stromspeicher kann nicht nur angeblich etwa 2 Stunden lang ohne zusätzliche Stromzufuhr Videofilme und anderes auf bis zu 72 Zoll Diagonale an die Wand werfen, sondern eignet sich eben auch zur Ladung externer Geräte.

Weitere herausragende technische Details sind zum Beispiel 100 ANSI-Lumen Leuchtstärke, weniger als 300 Gramm Gewicht und nur 10x10x3 Zentimeter Kantenlänge. Aber auch, dass man Videos bis zu einer Auflösung von 1080p abspielen kann, kann sich sehen lassen, wenngleich diese auf die Bildschirmgröße von 854×480 Punkten wieder herunter gerechnet werden müssen. Ab Mai soll das Taschenprojektorchen dann auch erhältlich sein, ob sich die Investition von 350 Euro lohnt, kann jedermann vorab auf der ab nächsten Montag laufenden CeBIT selbst überprüfen, respektive der entsprechenden Berichterstattung entnehmen.

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