„Hey, Sie! Weg da!": Die smarte Überwachungskamera Nest IQ im Hands-On

Stefan Bubeck

Stell dir vor, du bist unterwegs und deine Indoor-Kamera gäbe dir von zu Hause aus sofort per Mail Bescheid, wenn sie eine fremde Person entdeckt. Sie zeigt dir die Live-Aufnahmen. Du sprichst ins Mikro deines Smartphones, in der Wohnung ertönen deine Worte klar und deutlich: „Ich sehe sie! Alles wird aufgenommen.“ Der Einbrecher ergreift panisch die Flucht. Genau das macht die Nest IQ Cam möglich, wir haben den smarten Aufpasser vor dem deutschen Verkaufsstart ausprobiert.

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Nest Cam IQ (Herstellervideo)

Ab Ende Juni ist die neue Nest Cam IQ in Deutschland zu einem Preis von 349 Euro erhältlich. Sie sollte nicht mit der bereits von uns getesteten Nest Cam Indoor verwechselt werden, die zwar günstiger ist, aber über einen geringeren Funktionsumfang verfügt. Die wesentlichen Vorteile der Cam IQ sind der 4K-Sensor, die Gesichtserkennung und die Durchsprechfunktion.

Nest Cam IQ im Unboxing: Schöne Formgebung, sehr gut ausgeführt

Reduktion aufs Wesentliche – so lässt sich unser erster Eindruck nach dem Auspacken und Aufbauen der Nest Cam IQ zusammenfassen. Das gilt für die Hardware und für deren Design, denn in beiden Fällen wurde auf alles Überflüssige verzichtet. Die Verarbeitung des schlichten, weißen Metallgehäuses ist hervorragend, die Formgebung ist gelungen und somit absolut wohnzimmertauglich (sogar das Netzteil sieht gut aus). Ein drei Meter langes Kabel versorgt die Kamera mit Strom, auf der Unterseite des Standfußes befindet sich ein Schraubgewinde, das eine Wand- oder Deckenmontage erleichtert. Eine grüne Signalleuchte zeigt, dass der Wächter gerade filmt (Erfassungswinkel: 130° diagonal).

Bildergalerie Nest Cam IQ

Wir verbinden die Nest Cam IQ mit einer Vorab-Version der dazugehörigen App und schon ist der digitale Wächter über das Eigenheim bereit für den Einsatz.

Auf der zweiten Seite beschreiben wir die Praxiseindrücke und ziehen ein Fazit zur Nest Cam IQ.

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