Amazon schenkt euch einen Alexa-Stick zum Einkaufen

Johann Philipp

Amazon hat heute ein neues Produkt mit Namen „Dash Wand“ präsentiert. Die Funktion ist schnell erklärt: Der kleine Stick ist mit Alexa und einem Mikrofon ausgestattet und soll beim Einkaufen helfen. Über die Spracheingabe kann man Lebensmittel bestellen und sich Rezepte vorlesen lassen.

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Amazon Dash Wand mit Alexa

Der Dash Wand ist ein Stick, der aussieht wie eine kleine Fernbedienung. Auf der Vorderseite sind ein Knopf zum Aktivieren, ein Mikrofon und ein Lautsprecher untergebracht. Auf der Rückseite sitzt ein Magnet, um das Gadget an den Kühlschrank zu befestigen. Denn genau da sieht Amazon das Einsatzgebiet des Sticks.

Amazon Dash Wand zum Start kostenlos

Mit dem Gadget will Amazon in die Küche und somit noch zentraler in die eigenen vier Wände der Kunden. Außerdem stärkt es den neuen Dienst Amazon Fresh, mit dem Kunden frische Lebensmittel über Amazon bestellen können. Damit das Gadget auch möglich schnell zum Kunden kommt, verschenkt Amazon den Stick. Man zahlt zwar 20 US-Dollar, doch bekommt es als Guthaben wieder zurück.

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Barcodescanner und Alexa integriert

Im Dash Wand ist außerdem ein kleiner Lautsprecher integriert, der über die Sprachassistentin Alexa Rezepte vorlesen kann. Zusätzlich bietet der Stick einen Barcodescanner, mit dem man Produkte im Kühlschrank direkt scannen kann, wenn einem die Spracheingabe zu blöd ist oder Alexa den Namen nicht richtig versteht. Auch die üblichen Alexa-Befehle können über den Stick umgesetzt werden: Es lässt sich das Licht dimmen, eine Pizza bestellen oder ein Pfund in Kilogramm umrechnen.

Der Stick hat ein eigenes WLAN-Modul und braucht keinen Echo Lautsprecher oder sonstige Geräte – er funktioniert autark. Wie üblich bei Alexa, müssen die Bestellungen auch nicht noch einmal auf dem Smartphone oder Laptop bestätigt werden, sondern wandern direkt in den virtuellen Einkaufswagen – gefährlich für Familien mit Kindern.

Vorerst nur in den USA – Start bei uns aber auch möglich

Der Dash Wand taucht bereits auf der US-Website von Amazon auf und kann dort bestellt werden. In Deutschland ist es bisher noch nicht gelistet. Das liegt wohl vor allem daran, dass Amazon Fresh bei uns bisher nur in einigen Großstädten angeboten wird und ohne den Dienst die Hauptfunktion des Gadgets wegfällt.

Bereits vor 3 Jahren brachte Amazon die erste Generation des Sticks heraus. Er wurde jedoch nur an ein paar ausgewählte Kunden ausgeliefert und hatte auch keine Alexa-Integration. Mit dem Stick dringt Amazon immer weiter in unser Leben ein und möchte direkt am Kühlschrank auf Bestellungen warten. Denn die einzige Aufgabe des Gadgets ist: Einkaufen.

Quelle: Amazon, The Verge

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