AMD rüstet nach: Phenom X4 9850 Black Edition

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(Holger) Nachdem AMDs Vorstellung des Phenom aufgrund des TLB-Bug und niedrigeren Taktfrequenzen als geplant nicht wie erhofft einschlagen konnte, meldet sich der Hersteller nun mit dem Phenom X4 9850 Black Edition zurück.

AMD rüstet nach: Phenom X4 9850 Black Edition

Eins vorweg: Auch AMDs neuestes und schnellstes Rennpferd im Stall kann mit den Top-Gäulen aus dem Intel-Gehege nicht mithalten. Einige Benchmarks des X4 9850 gibt es bei den Kollegen von AnandTech, Hot Hardware und PC Perspective. Insgesamt nennen aber beide Seiten den Phenom als preiswerte Alternative zu Intels aktuellen Angeboten.

Da AMD den Bug in den neuen Prozessoren beseitigt hat, die anhand der 9×50-Nomenklatur zu erkennen sind, dürften nun auch Übertakter wieder gesteigerte Freude am Phenom finden. Hierfür eignet sich vor allem die Black Edition, da hier der Multiplikator nicht gelockt ist.

Das Top-Modell bildet der Phenom X4 9850 mit vier Kernen, 2,5 GHz, 512 kByte L2-Cache pro Kern und 2 MByte L3-Cache. Er wird im 65-nm-Verfahren hergestellt und kostet bei Abnahme von 1.000 Stück 235 US-Dollar.

Wer auf 100 MHz verzichten kann und etwas weniger ausgeben will, 215 US-Dollar bei 1.000 Stück, bekommt den X4 9750.

Wem es auf stromsparende Prozessoren ankommt, bekommt mit dem X4 9100e ein Modell, das bei 1,8 GHz eine TDP von 65 Watt besitzt. Allerdings will AMD dieses Modell nur an Systemhersteller verkaufen und nennt daher keine offiziellen Preise.

Ebenfalls nur für OEMs gibt es die ersten beiden Triple-Core-Modelle Phenom X3 8600 (2,3 GHz) und X3 8400 (2,1 GHz). Auch hier gibt es keine Preise von AMD.

In der zweiten Hälfte 2008 will AMD mit den “Deneb”-Prozessoren den Schritt zum 45-nm-Verfahren machen. Als erstes Modell soll hiervon laut Fudzilla der 9950 profitieren.

Weitere Themen: AMD Catalyst Software Suite, AMD Trinity, AMD

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