PC Hardware Tutorial - Desktop Computer zusammenstellen

Tino

Um einen Computer "gut" zusammenbauen zu können, sollte man nicht nur ein Minimum an handwerklichem Geschick mitbringen, sondern auch das "1 Mal 1 der Computerteile" drauf haben. So gehst du einerseits auf Nummer sicher, nicht die falschen Teile zu kaufen und hast andererseits ein besseres, bzw. sicheres Gefühl beim Zusammenfügen der Teile.

PC Hardware Tutorial - Desktop Computer zusammenstellen

Eine sehr wichtige Frage ist mir in den Comments des GIGA Tech Guides besonders aufgefallen und damit ein guter Grund, warum ich dieses Tutorial unbedingt loswerden muss.

Sinngemäß: “Stimmt es, dass es beim Kauf von Einzelteilen nicht nur darauf ankommt, wie viel Leistung die Teile haben, sondern auch wie gut sie miteinander zusammenarbeiten? Und: Wie erkenne ich das?” (Youtube-Frage)

Ja, das stimmt. Der Rechner ist immer nur so stark, wie sein langsamstes Bauteil. Die Harmonie der Teile bestimmt letztendlich die Leitung deines Rechners. Ähnlich wie bei der Redewendung mit dem “schwächsten Glied” ist es auch bei einem Computer. Dabei bilden CPU, Arbeitsspeicher und Mainboard die Hauptkategorie. Das Zusammenspiel dieser Bauteile entscheidet, wie “schnell” oder wie “gut” ein Computer seinen individuellen Anforderungen gewachsen ist. Je nach Einsatz müssen Festplatte und Grafikkarte hinzugezogen werden. Auch das Netzteil spielt an dieser Stelle eine Rolle, da eine stabile Stromzufuhr Grundvoraussetzung für die Funktionsfähigkeit deines Rechners ist.

Negaitv-Beispiel

Du hast einen Rechner mit exzellenter CPU (auch Prozessor genannt) auf einem passenden Mainboard, aber nur mittelmäßige RAM-Riegel verbaut. Dann kann es sein, dass nicht die volle Power bei dir ankommt und du dich wunderst, warum der Computer so lahm ist. Der Arbeitsspeicher (RAM) “blockiert” in diesem Fall das eigentliche Potential deines Computers. Dies kann auch der Fall sein, wenn man bei der Wahl der Grafikkarte oder des Prozessors daneben greift. Auf eine homogene Zusammenstellung kommt es also an. Kurz gesagt – mach dir vorher einen Plan, auf dem du dir notierst, was du eigentlich mit dem PC machen willst.

Die Lösung

Der genaue Blick auf die einzelnen Komponenten und deren Leistungsmerkmale und Kompatibilität ist also vor dem Kauf ein Muss. Worauf du nun bei deiner individuellen Zusammenstellung achten musst, hängt von deinen Wünschen ab. “Was genau will ich mit dem Computer machen?” “Will ich auch mal Dinge ausprobieren, die ich sonst nicht mache – Computerspiele oder Videoschnitt zum Beispiel?” Das sind Fragen die vor dem Kauf der Komponenten unbedingt geklärt werden müssen. Je teurer desto besser trifft nämlich bei der PC-Zusammenstellung nur bedingt zu.

Weitere Themen: Desktop, AMD Catalyst Software Suite, AMD Trinity, AMD

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