Apple - Manager muss sich vor Gericht verantworten

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Das Geschäft mit den iPhone-, iPad- und iPod-Geräten läuft nach wie vor gut, doch langsam aber sicher werden erste einzelne Kratzer auf Apples bisher makellosem Image erkennbar. Denn in der letzten Zeit sorgt das Unternehmen nicht nur für positive Berichte, sondern auch für negative. Zuletzt tauchten Berichte auf, die besagten, dass zahlreiche iPads heiß gelaufen seien. Das aktuellste Problem-Thema rundum Apple ist das Empfangsproblem vom iPhone 4. Neben diesen beiden rein technisch bedingten Schwierigkeiten ist nun eine menschliche Fehlleistung dazu gekommen.

Wegen des Vorwurfs der Bestechlichkeit (und Geldwäsche) wurde ein 37-jähriger Apple-Manager verhaftet. Aus diesem Gründen muss er sich ab heute vor einem US-Gericht in San José verantworten. In der Vergangenheit hat er mehrmals Firmeninterna an Zulieferfirmen an den ost-asiatischen Raum, unter anderem Firmen aus China und Südkorea, verkauft. Im Gegenzug soll er für diese Informationen bis zu einer Million Dollar bekommen haben.

Dank diesem illegal erlangten Wissen sei es für die namentlich bekannten Unternehmen (unter anderem Cresyn Co. Ltd.) erreichbar gewesen, sehr günstige Konditionen bei Vertragsverhandlungen mit Apple, für sich zu gewinnen. Dadurch entstand für Apple ein finanzieller Schaden und deshalb wäre es durchaus denkbar, wenn der iPhone-Hersteller gegen seinen inzwischen entlassenen Manager eine Ziviklage macht.

 

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