Bei uns gibt's was auf die Ohren: Docks und Kopfhörer für den mobilen Musikgenuss

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(Holger/Tim) Nachdem wir in der letzten Woche einige aktuelle MP3-Player vorgestellt haben, zeigen wir Euch heute wie Ihr den Sound in Eure Ohren bekommt.

Bei uns gibt's was auf die Ohren: Docks und Kopfhörer für den mobilen Musikgenuss

Seitdem MP3-Player immer mehr neben der portablen Nutzung auch zu Hause genutzt werden sollen, ist rund um die Geräte ein großer Markt von Zubehör entstanden. Neben zwei Docks haben wir auch diverse Headsets und In-Ear-Kopfhörer im Studio.

Die Auswahl an Docks für Apples “iPod” ist so groß wie für keinen anderen MP3-Player. Exemplarisch haben wir uns das “iPod Hi-Fi” von Apple und für Creatives “Zen Vision:M” das Creative “Playdock Z500″ mal etwas näher angesehen.

Aufgrund der Größe muss man beim Sound schon mal von vornherein einsehen, dass man nicht die Qualität einer normalen Hi-Fi-Anlage verlangen kann. Dafür haben die relativ kleinen Docks den Vorteil, dass man sie dank Batteriebetrieb auch mal mit nach draußen nehmen kann.

Hier fällt dann aber auf, dass selbst ohne Batterien der Apple “Hi-Fi” mit 6,6 kg ein echtes Schwergewicht ist. Dies schlägt sich aber positiv im Sound nieder, der nicht zuletzte aufgrund der Größe des Docks voller klingt, als das, was das “Playdock” von Creative hervorzubringen vermag. Dafür ist der Preisunterschied aber auch enorm: Sucht man ein wenig im Netz findet man das “Playdock Z500″ mit rund 145 Euro zum knapp halben Preis des “iPod Hi-Fi”.

Während das “Playdock” lediglich den “ZEN Vision:M” andocken lässt, nimmt Apples Gegenstück Kontakt zu jedem “iPod” mit Dock-Connector auf. Für andere MP3-Player bieten beide Docks aber einen 3,5 mm Klinkeneingang, bei Apple sogar mit der zusätzlichen Möglichkeit zum Anschluss eines optisch-digitalen S/PDIF-Ministeckers. Apple legt dem “Hi-Fi” diverse Adapter für alle gängigen iPod-Modelle bei.

Der Vorteil beim “Playdock” ist ein Video- und Kopfhörer-Ausgang. Creative legt gleich das passende Video-Kabel mit in den Karton.

In Punkto Benutzerfreundlichkeit haben Beide ihre Vor- und Nachteile. Während die Fernbedienung bei Creative einen billigen Eindruck hinterlässt, bietet sie die Möglichkeit auch im Menü des Players zu navigieren. Ob das allerdings auf einem 2,5-Zoll-Display, was mehr als 1,5 Meter von einem entfernt steht, noch lesbar ist, dürfte fraglich sein. Bei Apple hat man auf eine derartige Funktion direkt verzichtet und man kann nur durch die aktuelle Playlist navigieren. Als Fernbedienung kommt die bekannte “Apple Remote” zum Einsatz.

Für welches Dock man sich entscheidet hängt also neben dem eigenen MP3-Player vor allem vom Einsatzzweck, der Größe des Geldbeutels und den klanglichen Ansprüchen ab.

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