iPhone-Knappheit dies- und jenseits des großen Teichs

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(Holger) Während man in der Gerüchteküche um mögliche Features und Designs des UTMS-iPhones munkelt, gibt es im hier und jetzt ein handfestes Lieferproblem. Sowohl in den USA, als auch in Großbritannien und Deutschland ist das Handy von Apple nur noch schwer zu beschaffen.

iPhone-Knappheit dies- und jenseits des großen Teichs

Die erste Generation des Telefons ist bei O2 in Großbritannien nur noch, beziehungsweise inzwischen immerhin wieder, in der 16-GByte-Version erhältlich. Zwischenzeitlich ging es den Nachbarn auf der Insel ähnlich wie uns hierzulande: Weder 8- noch 16-GByte-Modell waren lieferbar. Bei T-Mobile ist aktuell genau dies der Fall.

Entweder hat Apple sich beim beliefern der Händler vertan oder es liegt einfach daran, dass die zweite Generation in den Startlöchern steht. Diese wird sehr wahrscheinlich mit UMTS ausgestattet sein, wie es unter anderem Screenshots aus der kommenden iPhone 2.0 Firmware vermuten lassen.

Ebenfalls auf einen Launch im kommenden Monat deutet ein internes Memo vom amerikanischen Exklusiv-Anbieter AT&T hin, der seinen Mitarbeitern vom 15. Juni bis 12. Juli eine Urlaubssperre auferlegt hat. Im vergangenen Jahr wurde zum gleichen Zeitpunkt eine gleiche Anweisung gegeben, da am 29. Juni der Verkauf des iPhone anlief. Das Memo nennt als Grund für die Sperre einen “aufregenden Sommer-Launch”.

Intern plant Apple den Verkauf von 10 Millionen iPhones bis Ende dieses Jahres. Weltweit konnte man bis zum Ende des vergangenen Quartals knapp 5,4 Millionen iPhones verkaufen. In Deutschland läuft der Verkauf mit bislang nur 100.000 verkauften Geräten eher schleppend, wofür auch die mangelnde UMTS-Unterstützung und der für hiesige Verhältnisse hohe Preis verantwortlich sein dürfte.

Bei Apple hat man sich anscheinend auch das Modell für den exklusiven Vertrieb nochmals vorgenommen. So kündigte Vodafone erst kürzlich den Vertrieb des iPhones in 10 Ländern an, darunter Italien. Nur kurz darauf gab auch Telecom Italia bekannt, dass man das iPhone in heimischen Gefilden anbieten werde. Bislang hatte es Apple nur einem Anbieter gestattet, das Gerät offiziell zu vertreiben.

Über konkrete Details des iPhone 2.0 ist bis dato Apple-typisch nicht viel bekannt. Gerüchten zufolge soll sich die Optik mit einem komplett schwarzen Gehäuse ändern. Ein weiterer Hinweis fand sich erst am vergangenen Wochenende auf der Webseite von AT&T, welche kurzzeitig als Konfigurations-Option ein “iPhone Black” im Angebot hatte. AT&T stellte jedoch kurz darauf klar, dass es sich dabei lediglich um einen Platzhalter gehandelt habe. Im Inneren wurde neben der UMTS-Funktion für schnelle Datentransfers auch die Positionsbestimmung mittels GPS erwähnt.

Aktuell geht man davon aus, dass Apple-CEO Steve Jobs anlässlich der World Wide Developers Conference vom 9. bis 13. Juni in seiner Keynote offizielle News zum Thema iPhone verkünden wird. Auch der Launch der Firmware 2.0 für das iPhone wird für die WWDC erwartet.

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