Universal Music mag nicht mehr mit Apple (Update)

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(Holger) Während in den letzten Tagen mehrheitlich News über das iPhone zu lesen waren, brauen sich über dem iTunes Store nun dunkle Wolken zusammen. Nach diversen Berichten will der weltgrößte Musik-Konzern Universal seinen Vertrag mit Apple nicht verlängern.

Universal Music mag nicht mehr mit Apple (Update)

Hatte man in den vergangenen Monaten viele gute Neuigkeiten über den iTunes Store, speziell mit dem Angebot DRM-freier Musik in Kooperation mit EMI, berichten können, muss das Unternehmen nun den Weggang eines wichtigen Partners befürchten.

Wie die New York Times berichtet will man das Musik-Angebot nicht direkt streichen, sondern sich nur die Möglichkeit offen lassen jederzeit die Songs aus dem Store zu nehmen, wenn man sich nicht über die Konditionen einigen kann.

Bereits seit einiger Zeit bekommt Apple Druck von den Plattenfirmen, um die einheitlichen Preise im iTunes Store zu verbannen. Einen ersten Schritt in diese Richtung hat Apple bereits mit dem Angebot von ungeschützter Musik von EMI gewagt, die 30 Cent teurer sind als die DRM-geschützten Tracks.

Zu den Künstlern von Universal gehören unter anderem Eminem, Nelly Furtado und U2. Laut der New York Times verdient Universal mit digitaler Musik – unter anderem eben auch aus dem iTunes Store – mehr als 200 Millionen US-Dollar. Das sind umgerechnet 15 Prozent des Gesamt-Umsatzes des ersten Quartals.

iTunes ist der drittgrößte Anbieter von Musikstücken in den USA, hinter Wal-Mart und Best Buy und hat erst kürzlich Amazon.com auf den vierten Platz verdrängt.

Update:
Wie Macworld UK berichtet hat Universal wie angekündigt den Vertrag mit Apple nicht verlängert. Das bedeutet, das sich die Universal Music Group nun aussuchen darf, ob sie einen bestimmten Track in iTunes anbieten will oder nicht.

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