10 Prozent Nachlass: Apple fordert Rabatt von Zulieferern

Flavio Trillo
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Das iPad* soll sich Beobachtern zufolge im zweiten Quartal um 70 Prozent besser verkauft haben als bisher – das bedeutet etwa 8 Millionen Einheiten zwischen April und Juni. Darüber freut sich nicht nur Apple, sondern natürlich auch die Zulieferer, die ebenfalls deutliche Zunahmen bei den Bestellungen aus Cupertino bemerkten. Doch jetzt fordert Apple einen Ausgleich für die erhöhten Abnahmemengen.

Der König fordert seinen Tribut, die Kirche den Zehnten und Apple verlangt von seinen Lieferanten einen Preisnachlass von 10 Prozent im zweiten Quartal, berichtet DigiTimes unter Berufung auf die chinesische Zeitung Economic Daily News. Die Rabatte seien quasi als Gegenleistung für gestiegene Produktionsvolumina zu sehen.

Außerdem sei nicht augeschlossen, dass die Absatzzahlen des Tablet Computers aus Cupertino auch in den Folgemonaten weiter steigen werden. Demzufolge müssten sich die Zulieferer auf weitere Abschlagsforderungen gefasst machen. Offenbar pflegt Steve Jobs, sich die Höhe seines Mengenrabatts selbst auszusuchen.

Mit einem solch gewichtigen Hebel wie der iPad-Produktion in der Hand, dürfte es auch kein Problem sein, die Hersteller von dem einen oder anderen Prozent Preisnachlass zu überzeugen. So schnell wird niemand riskieren, Apple als Geschäftspartner zu verlieren.

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