13-Jährige zieht gegen Apple vor Gericht

Katia Giese
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Wenig rühmlich ist seit jeher Apples Garantiefall-Politik, die schon so manchen Nutzer leer ausgehen ließ. Manche Kunden lassen sich jedoch nicht mit einem einfachen “Nein” abschütteln und sind sogar bereit vor Gericht zu ziehen. Wie eine 13-jährige Koreanerin, die wegen eines angeblichen Wasserschadens keine kostenlose Reparatur ihres iPhones bekommen hat. Für das Mädchen und ihren Papa geht es jedoch laut eigenen Aussagen nicht so sehr um die paar Hundert Dollar, sondern um das große Ganze, nämlich Apples Garantie-Service.

Dessen übermäßige Härte hätte dem Mädchen zu Unrecht die Reparatur verweigert. Angeblich sei der Wasserschadensensor verfärbt gewesen, was einen Garantiefall nach Apples Richtlinien ausschließt. Der Sensor allein sei jedoch nicht ausschlaggebend, wendet die Familie ein und weist jede Schuld von sich, wie der Korea Herald berichtet. Tatsächlich hatten defekte Wassersensoren und unzuverlässige Anzeigen vor allem in tropischeren Ländern bereits für Schlagzeilen gesorgt.

Wie erfolgreich die Klageaussichten der 13-Jährigen sind wird sich im ersten Verhandlungstermin am 13. Januar zeigen. Hier möchte die Koreanerin vor allem ein Zeichen für die Öffentlichkeit setzen und so möglicherweise auch andere Kunden vor Apples hartem Gericht bewahren. Aus diesem Grund hatte die Familie auch Vergleichsangebote von Apple vor Klageerhebung abgelehnt.

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