Adobe gegen Apple: Europäische Kommission ermittelt wegen Flash

Thomas Konrad
15

Nach der amerikanischen Handelsbehörde FTC ermittelt nun offenbar auch die Europäische Kommission gegen Apple – wegen der Anti-Flash-Politik des Konzerns. Dies berichtet eine Quelle der New York Post.  

Apples Entscheidung, den Flash-Player nicht für die iOS-Plattform zuzulassen, könnte so auch hierzulande bzw. in Europa zu rechtlichen Konsequenzen führen. Dann nämlich, wenn sich herausstellt, dass die Entscheidung des Herstellers tatsächlich dem Wettbewerb schadet.

Im Mai hatte sich Adobe über Apples Entscheidung, mit Flash entwickelte iPhone-Apps nicht zuzulassen, bei der Behörde beschwert. Das IT-Magazin Wired hatte die FTC um die Veröffentlichung der Unterlagen des Falls gebeten. Die FTC lehnte ab – für viele ist das ein Grund zur Annahme, dass man dort seit Juni in diesem Fall ermittle.

Glaubt man dem Quellenbericht der New York Post, könnten die Untersuchungen noch weitere vier bis sechs Monate andauern. Schon jetzt können Besitzer eines iPhone 4 mit Jailbreak die Flash-Variante “Frash” auf ihrem Gerät installieren.

Weitere Themen: flash, Adobe

Neue Artikel von GIGA APPLE

GIGA Marktplatz