AirPort-Dienstprogramm: Kritik an Apple wegen entfallener IPv6-Unterstützung

Florian Matthey
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Im letzten Jahr vergab die IP-Regulierungsstelle APNIC die letzte IPv4-Adresse, seitdem sind alle neuen IP-Adressen solche im 128-Bit-Format IPv6. Doch Apple machte mit der letzten Version des AirPort-Dienstprogramms einen Schritt zurück und stellte die Unterstützung für IPv6-Adressen ein. Dafür gibt es jetzt Kritik von einem IPv6-Treffen.

AirPort-Dienstprogramm: Kritik an Apple wegen entfallener IPv6-Unterstützung

Das nordamerikanische IPv6-Treffen fand letzte Woche in Denver statt, kritisch äußerte sich laut NetworkWorld vor allem der Comcast-Ingenieur John Brzozowski: Apple habe die Möglichkeit, IPv6 nahtlos zu unterstützen, aus dem Dienstprogramm entfernt. Das sei etwas Besorgnis erregend – eigentlich sei zu erwarten gewesen, dass mehr und nicht weniger Hersteller den Standard unterstützten.

Wer also einen Internet-Anschluss hat, für den der Betreiber IPv6-Adressen verteilt – bisher gibt es davon nur wenige – solle, so Comcasts Empfehlung, neben der aktuellen Version 6.0 zusätzlich eine Installation der Version 5.6 des AirPort-Dienstprogramms behalten. Für die Zukunft ist zu hoffen, dass Apple eine IPv6-Unterstützung wieder integriert.

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