Aktienoptionen: Apple-Manager erhalten Anteile im Wert von 40 bis 60 Millionen Dollar

Florian Matthey

Apple möchte das aktuelle Top-Management durch großzügige Aktienoptionen an sich binden. Das Unternehmen hat bei der US-Börsenaufsicht SEC Aktienpakete im Wert von jeweils bis zu 40 beziehungsweise 60 Millionen US-Dollar angemeldet, die die Manager in voller Höhe “versilbern” können, wenn sie dem Unternehmen bis 2016 erhalten bleiben.

Apples Vizepräsident für Internet-Software- und -Dienstleistungen, Eddy Cue, erhält Boni in Form von 100.000 Aktien, die er zu 25 Prozent verwerten kann, wenn er bis zum 21. September 2014 Mitarbeiter des Unternehmens bleibt. Ab dem 21. September 2016 darf er das ganze Aktienpaket verwerten, das beim aktuellen Aktienkurs rund 40 Millionen Dollar wert ist.

Die Vizepräsidenten Bruce Sewell (Apples Chef-Justitiar), Jeff Williams (verantwortlich für das operative Geschäft), Phil Schiller (Produktmarketing), Peter Oppenheimer (Finanzen), Bob Mansfield (Hardware-Engineering) und Scott Forstall (iOS-Software) erhalten jeweils sogar 150.000 Aktien als Bonus. Bleiben sie bis zum 21. Juni 2013 bei Apple, können sie die Aktien zu 50 Prozent, ab dem 21. März 2016 sogar zu 100 Prozent verkaufen. Der Wert liegt aktuell bei 60 Millionen Dollar.

Über Aktienoptionen für Apples Design-Vizepräsident Jonathan Ive schweigt Apples Meldung an die Börsenaufsicht – was laut der New York Times daran liegt, dass für seine Position den SEC-Regeln zufolge keine Offenlegung notwendig ist. Apples CEO Tim Cook erhielt bereits kurz nach seiner Wahl zum neuen Unternehmenschef ein stolzes Paket bestehend aus einer Million Aktien zugesprochen – das aktuell 400 Millionen Dollar wert ist. Cook darf diese Option einlösen, wenn er weitere zehn Jahre bei Apple bleibt.

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