Analyst: Apples Weihnachtsgeschäft noch besser als erwartet

Florian Matthey

Die Erwartungen für Apples Weihnachtsgeschäfts waren angesichts der vorangehenden Rekordquartale im Jahr 2010 nicht gerade gering. Schätzungen zufolge könnte der Mac-, iPod-, iPhone und iPad-Hersteller diese aber zumindest in den USA noch übertroffen haben. Das beliebteste Produkt soll das 32-Gigabyte-iPad mit UMTS-Chip gewesen sein.

Der Deutsche-Bank-Analyst Chris Whitmore hat sich bei 50 Apple Retail Stores und Apple-Partnern bezüglich genauer Zahlen erkundigt und eine noch stärkere als die erwartete Nachfrage festgestellt. Trotz des großen Ansturms auf die Produkte habe Apple aber keine Lieferschwierigkeiten gehabt.

Die Vorhersagen für die weltweiten Verkaufszahlen hat Whitmore angesichts dieses Befunds entsprechend korrigiert. Beim iPhone hatte er zuvor mit 15 Millionen verkauften Geräte für das Dezember-Quartal gerechnet, jetzt erwartet er 16 Millionen. Die iPad-Verkaufszahlen korrigierte er von 6 auf 6,5 Millionen nach oben, auch beim Mac ist er jetzt mit 4,2 Millionen statt 4 Millionen Rechnern optimistischer. Lediglich beim iPod hat sich nichts geändert: mit 19,3 Millionen bleibt der Analyst bei seiner vorherigen Schätzung.

Für das Kalenderjahr 2011 ist Whitmore ebenfalls optimistischer als zuvor. Statt 55 Millionen erwartet er nunmehr 60 Millionen iPhones und statt 22 Millionen nun 28 Millionen iPads. Beim Mac und iPod bleibt seine Schätzung bei 17,3 beziehungsweise 46,2 Millionen Exemplaren.

Harte Fakten zum Weihnachtsgeschäft gibt es am 18. Januar: Dann möchte Apple um 23 Uhr deutscher Zeit die Ergebnisse des ersten Geschäftsquartals 2011 vorstellen.

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