Analysten unbesorgt: Apple weiter auf Erfolgskurs

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Manch ein Skeptiker mag nach der letzten Verkündung von Apples Quartalszahlen meinen, der Konzern befinde sich auf einem absteigenden Ast. Peter Oppenheimer und Tim Cook haben vorsichtige Prognosen abgegeben, die jedoch Analysten der Deutschen Bank zufolge keinerlei Anlass zur Sorge seien.

Analysten unbesorgt: Apple weiter auf Erfolgskurs

Für das kommende Quartal haben Cook und Oppenheimer etwas über 35 Prozent Bruttomarge vorhergesagt — ein Wert, der traditionell etwas unter den real gemeldeten Zahlen liegt, um Erwartungen stets übertreffen zu können. Dennoch liegt die Prognose für Manche besorgniserregend tief.

Chris Whitmore von der Deutschen Bank habe Appleinsider zufolge jedoch Entwarnung gegeben: „Wir glauben, dass diese Entwicklung fast völlig zyklisch und nicht strukturell bedingt ist“. Im Klartext: Das muss so. Direkt nach der Präsentation eines neuen iPhone sei es auch in der Vergangenheit schon zu derartigen „Einbrüchen“ gekommen. So etwa in dem Quartal, das auf den Start des iPhone 4 folgte.

Aufgrund „neuer Kostenstrukturen“ in der Produktion des iPhone 4 und des iPad habe man damals vorsichtig vorhergesehen. Doch kurz darauf erholte sich die Marge wieder. So soll es auch dieses Mal wieder sein. Sobald etwas Routine in die Fertigung der neuen Geräte, nämlich das iPhone 5 und das iPad mini, eingekehrt sei, werde sich auch die Marge wieder erholen.

Doch es gibt noch mehr Gründe, die konservativen Vorhersagen nicht mit all zu großer Sorge zu betrachten. Gerade wurde laut Apple die „Schallmauer“ von 100 Millionen verkauften iPads seit dem Verkaufsstart des ersten Modells durchbrochen. In nur 12 weiteren Monaten sollen die nächsten 100 Millionen geschafft sein.

So zumindest Michael Walkley von Canaccord Genuity (ja, ihr habt's erraten, auch er ist Analyst). Seinen Berechnungen zufolge könnte Apple so im Jahr 2013 ganze 58,4 Prozent des Tabletmarktes für sich beanspruchen. Die Konkurrenz hat es da schwerer. Amazon soll im gleichen Zeitraum 10,7 Millionen Geräte verkaufen, Samsung nur 8,4 Millionen. Allerdings lässt Amazon sich nicht in die Karten schauen, Verkaufszahlen veröffentlicht das Unternehmen für seine Geräte nicht. Gleiches gilt für Google, die mit ihren neuen Nexus-Tablets durchaus Einfluss auf das Geschehen am Markt haben könnten.

Für das iPhone sehe es rosig aus: Im Laufe des kommenden Jahres reißen die Kunden dem Hersteller ganze 193,9 Millionen Smartphones aus den Händen. Zusammen mit Konkurrent Samsung habe man damit mehr als 50 Prozent des gesamten Smartphonemarkts in der Hand.

Nächstbester in der Rangliste der meisten Smartphone-Verkäufe: Huawei mit gerade 47,9 Millionen prognostizierten verkauften Geräten.

Was die Gewinne aus Smartphone-Verkäufe angeht, können Samsung und Apple gemeinsam sogar ganze 106 Prozent des Gesamtvolumens am Markt auf sich vereinen. Dieser merkwürdige Wert kommt zustande, da Walkley die Verluste anderer Unternehmen, wie Nokia, Research in Motion, Sony oder Motorola in seine Berechnung mit einbezieht.

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