Anonymous' geleakte UDIDs: Die echte Quelle wurde angeblich gefunden

Holger Eilhard
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In der vergangenen Woche sorgte Anonymous abermals für Aufsehen: Die lose Gruppierung sagte, sie habe angeblich von einem FBI-Laptop mehrere Millionen eindeutige Gerätekennungen (Unique Device Identifier, UDID) gestohlen. Das FBI widersprach dem Bericht. Jetzt wurde die angebliche Quelle in Florida ausgemacht.

Anonymous' geleakte UDIDs: Die echte Quelle wurde angeblich gefunden

Die Publishing-Firma BlueToad aus Orlando, Florida hat laut NBC News den eigenen Datenbestand mit den rund einer Millionen geleakten UDIDs verglichen und dabei eine Übereinstimmung von 98 Prozent entdeckt. Paul DeHart, CEO von BlueToad, sagte, dass man sich 100 Prozent sicher sei, dass die Daten dem eigenen Datenbestand entstammen. Das Unternehmen hat mittlerweile auch eine Stellungnahme des CEOs im eigenen Unternehmens-Blog veröffentlicht.

Wie die Daten von BlueToad in die Hände von Anonymous gelangt sind, konnte DeHart nicht sagen. Er wollte jedoch nicht ausschließen, dass die gestohlenen Daten über Umwege auf einer Maschine des FBI gelandet sein könnten.

Der von Anonymous genannte Zeitplan sei aber falsch, da der Diebstahl – nach der Untersuchung der BlueToad-Server – in den vergangenen zwei Wochen stattgefunden habe. Anonymous sagte hingegen, man habe die Daten bereits im März vom FBI gestohlen.

Für welche Firmen BlueToad konkret arbeitet, wollte der Chef allerdings nicht sagen. Er sagte lediglich, dass BlueToad unter anderem Apps für 6.000 verschiedene Partner entwickelt.

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