App-Entwickler unzufrieden mit Apples 30/70-Verteilung

Tizian Nemeth
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Die Arbeit soll sich lohnen – dieser Meinung sind rund 80 Prozent der befragten US-amerikanischen Entwickler, die Programme für den App Store schreiben. Die Marktforscher von Evans Data haben mehr als 490 Entwickler zum aktuellen Verteilungsmodell von Apple befragt, rund die Hälfte wünschen sich einen Direkt-Verkauf an die Endnutzer.

Derzeit teilen sich die Entwickler den Verkaufserlös pro App mit Apple, dabei behält der App Store-Betreiber 30 Prozent ein und die Entwickler erhalten 70 Prozent.

Neben der Verteilung ist den App-Entwicklern laut der Studie auch die restriktive Auswahl ein Dorn im Auge. In den bei Evans Data eingegangenen Antworten zur Umfrage fordern rund die Hälfte aller Unternehmen keine Einschränkungen bei der Zulassung, immerhin ein Drittel aktzeptiert diese in punkto Inhalt allerdings.

Sofern der App Store für Apple eher strategische Bedeutung hat und weniger als Einnahmequelle dient, sollte man die Entwickler mehr am Umsatz beteiligen, erklärt Evans-Data-CEO Janel Garvin. Mit einem besseren Verteilungsmodell zu Gunsten der Entwickler könne der Vertriebskanal noch mehr an Bedeutung gewinnen und den Marktanteil der Technik noch weiter erhöhen.

Zudem haben die Marktforscher herausgefunden, dass 10 Prozent der Entwickler Objective C als Programmiersprache für ihre Apps verwenden, 2011 sollen es dann sogar 12 Prozent sein.

Bild: dianagavrilita, “How to get your iPhone application approved by App Store”. Some rights reserved. Flickr.

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