Apple ändert Richtlinien für die App-Zulassung

Tizian Nemeth
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Oft genug haben sich App-Entwickler über die unerklärlichen Zulassungsbestimmungen wundern müssen. Nun ändert Apple die Richtlinien des Zulassungsprozesses und veröffentlicht sie auch. Unter anderem verspricht Apple, die Beschränkungen der Entwicklerwerkzeuge zu lockern.

Die Veränderungen beziehen sich vor allem auf die Punkte 3.3.1, 3.3.2 und 3.3.9 des iOS Developer-Program-Lizenzabkommens. Auch wenn Apple die Einschränkungen bei der Verwendung von Entwicklerwerkzeugen deutlich lockert, dürfen nach Angabe von Apple Programme dennoch keinen Code herunterladen.

Auch einen weiteren Kritikpunkt hat Apple nun aufgegriffen: Die Veröffentlichung der Prüfrichtlinien soll den Zulassungsprozess nun deutlich transparenter machen. Das heißt nicht, dass der Hersteller künftig weniger Apps ablehnt, aber Entwickler können zumindest im Vorfeld die App innerhalb der Apple Richtlinien entwickeln und bei einer Ablehnung zumindest in den Richtlinien den Grund erfahren – zumindest nach Apples Vorstellung.

Den Grund für die Veränderung der Richtlinien begründet Apple damit, dass man die vielen Anregungen berücksichtigen möchte, die Entwickler geäußert haben.

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