Apple beauftragt Profis für Lobbyismus in Washington

Florian Matthey
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Apple möchte sich in Zukunft stärker um Lobbyismus in Washington, D.C. kümmern. Traditionell investiert das Unternehmen vergleichsweise wenig in amerikanische Lobbyarbeit. Offenbar möchte Cupertino jetzt aber Einfluss auf neue Gesetzgebung in den Bereichen Steuern, Handel, Datenschutz und Patenten nehmen.

Aus offiziellen Dokumenten geht hervor, dass Apple das Beratungsunternehmen Fierce, Isakowitz und Blalock mit Lobbyarbeit beauftragt hat. Den Dokumenten zufolge kümmert sich das Unternehmen für Apple seit dem 1. Februar um das Thema “Innovationen” in Washington. Weitere Details sind nicht bekannt. Schon im letzten Jahr ließ Apple die Abgeordneten in Washington aber von den eigenen Interessen zu den oben genannten Themen wissen. Möglicherweise möchte Apple dieses Engagement nun ausbauen.

Amerikanische Unternehmen müssen den Staat und die Öffentlichkeit über ihre Lobbyarbeit informieren. Zumindest im Jahr 2009 war Apple noch recht zurückhaltend: Damals gab das Unternehmen nur 1,5 Millionen US-Dollar für Lobbyarbeit aus, nur 0,005 Prozent des Gesamtumsatzes. Microsoft investierte hingegen 7 Millionen, Google 4 Millionen und Apples Mobilfunkpartner AT&T sogar 15 Millionen Dollar.


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