Apple begräbt ZFS-Projekt – Job-Angebot deutet mögliche Alternative an

Apple hat das Thema ZFS ad acta gelegt. Das Zettabyte File System ist ein von Sun entwickeltes 128-Bit-Dateisystem, das Apples HFS+ hätte ablösen können.

Die Vorteile des ZFS sind zahlreich: Es kann mit nahezu unendlich großen Datenmengen umgehen, Volumes und Partitionen ohne Weiteres über mehrere physische Datenträger verteilen und inkrementelle Backups erstellen. Apple soll die Einführung von ZFS schon für Mac OS X 10.5 Leopard geplant haben, für Mac OS X 10.6 Snow Leopard Server hatte das Unternehmen ZFS zwischenzeitlich sogar offiziell als Feature angekündigt – bis alle Hinweise wieder verschwanden. Jetzt hat Apple die Mac-OS-ZFS-Projektseite offiziell mit dem Hinweis, dass das Projekt beendet sei, geschlossen. Der Datenspeicher-Experte Robin Harris glaubt, dass Apples Absage an ZFS vielleicht auf Lizenzschwierigkeiten zurückzuführen ist. Möglicherweise arbeiten die Ingenieure in Cupertino aber mittlerweile an einer eigenen Alternative: Apple sucht offiziell nach einem File System Engineer für Mac OS X, der befähigt ist, mit Dateisystemen zu arbeiten – und “zukünftige Mac-OS-X-Dateisysteme zu designen”.

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