Apple Campus 2: Cupertino fürchtet zuviel Wachstum

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Während die Pläne für den neuen Apple Campus in Cupertino bereits seit Wochen für die Öffentlichkeit einsehbar sind, kam es erst in dieser Woche zu einer öffentlichen Anhörung. Die teilnehmenden Anwohner haben vor allem eine Sorge: Zuviel Verkehr, zuviel Wachstum und möglicherweise schon bald ein Apple Campus 3. 

Apple Campus 2: Cupertino fürchtet zuviel Wachstum

Apple-Chefs selbst hätten ihm von einem bald möglichen dritten Riesencampus erzählt, erklärt Cupertinos Bürgermeister Gilbert Wong gegenüber Mercury News, und hält dies wegen des rasanten Wachstums des Unternehmens für wahrscheinlich. Der gegenwärtig geplante Campus erinnert an ein riesiges Raumschiff, das ganz im Apple-Stil mit neuester Technik und in moderner Optik daherkommt.

Schon jetzt befinden sich in Cupertino 12.000 Apple-Mitarbeiter, die bislang nicht unter einem Dach untergebracht

werden können sondern in zusätzlich angemieteten Büroflächen arbeiten. Mit der geplanten Fertigstellung im Jahr 2015 sollen schließlich alle auf einem Campus Platz finden. Die Einwohner Cupertinos, die an dem Treffen persönlich teilnahmen oder es online interaktiv verfolgten, fürchteten vor allem um den Verkehr im Umkreis. Schon jetzt sei die Autobahn I-280 eine Katastrophe und mit neuen Arbeitern käme noch mehr Verkehr hinzu.

Dass der Campus zu einem Tourismusmagneten werden könnte, sei jedoch nicht zu befürchten, beruhigt Apple die Kritiker. Bewusst haben man auf den Bau eines richtigen Apple Stores verzichtet, weiterhin geben wird es lediglich den kleinen Merchandise Shop.Allerdings ist auf den jetzigen Plänen auch der Bau eines Auditoriums sichtbar, in dem immerhin 1.000 Personen Platz finden. Möglich sind darin also auch Presseevents, wie sie derzeit noch auswärtig abgehalten werden.

Ernsthafte Gegenwehr ist trotz der Bedenken jedoch nicht von den Anwohnern oder den Offiziellen in Cupertino zu erwarten. Zu sehr profitieren sie auch von dem wirtschaftlichen Aufschwung, den die Region von dem Zuwachs erfährt. Einige Stellen, so wie etwa die örtlichen Schulen, haben zudem bereits Apple als mögliche Spender ausgemacht, beispielsweise um die lang ersehnte zweite Etage des Schulgebäudes zu bauen, in dem dann all die Apple-Kinder unterrichtet werden können.

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