Apple einigt sich in weiterem Verfahren zu rückdatierten Aktienoptionen

Florian Matthey

Apple hat sich in einem weiteren Verfahren zur Aktien-Optionen-Affaire der Jahre 2006 und 2007 außergerichtlich geeinigt. Apple einigte sich mit dem New York City Employees’ Retirement System, 14 Millionen US-Dollar an die repräsentierten Aktionäre zu zahlen. Weiter 2,5 Millionen gehen an Corporate-Governance-Kurse von Jura-Fakultäten in den USA.

Darüber hinaus soll Apple noch 4 Millionen Dollar für Anwaltskosten aufbringen. In den Jahren 2006 und 2007 kam ans Licht, dass einige Apple-Manager, darunter auch der ehemalige Finanzchef Fred Anderson und die erste Rechtsberaterin Apples, Nancy Heinen, mittels einer Rückdatierung von Aktienoptionen irreguläre Gewinne einfuhren. Anderson und Heinen zahlten Millionenbeträge zurück und verabschiedeten sich aus dem Unternehmen, beteuerten aber auch, dass ihre Handlungen nicht rechtswidrig waren.

Bild: JorgeBrazil, “New York City (34)”. Some rights reserved. Flickr.

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