Apple-Erfindung lässt Videospieler Geschichten schreiben

Florian Matthey
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Auch wenn es von Apple (abgesehen von Texas Hold ‘em*) fürs iPhone noch keine eigenen Spiele gibt, scheinen sich die Entwickler doch vermehrt mit dem Markt zu befassen. Nicht nur soll das iOS 4.1 die Social-Gaming-App Game Center bringen. Ein neuer Apple-Patentantrag beschreibt, wie Spieler mit Hilfe von Videospielen eine Geschichte erzählen können.

Apple nimmt das Rollenspiel Mass Effect, das für Windows PCs und Microsofts Spielekonsole Xbox 360 erhältlich ist, in seinen Illustrationen als Beispiel für ein Videospiel, das gleichzeitig eine Geschichte erzählt. In Mass Effects hat der Spieler selbst Einfluss auf den Verlauf der Handlung und kann je nachdem, welche Entscheidungen er im Laufe des Spiels trifft, zu verschiedenen Enden gelangen.

Apples Idee ist, dass der Spieler durch die Auswahl und den Aufbau von Charakteren und dem Verlauf der Geschichte selbst vom Spiel im Hintergrund eine Art Tagebuch aufzeichnen lässt. Aus diesen Aufzeichnungen könnten die Software oder der Spieler selbst dann ein Buch, E-Book oder ein Comic-Buch erstellen.

Die Idee passt zu der Entwicklung hin zu sozialeren Aspekten von Videospielen und zu einer Plattform wie Apples Game Center für iOS-Geräte. Ob Apple die Erfindung jedoch jemals in ein Produkt umsetzen wird, bleibt – wie immer bei Patenten – jedoch abzuwarten.

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