Apple erfreut sich steigender Beliebtheit bei Unternehmen

Holger Eilhard
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Wer sich in den großen Unternehmen dieser Welt umschaut, findet graue oder schwarze Kisten auf und unter den Schreibtischen und häufig einen BlackBerry in der Tasche des dazugehörigen Anzug-Trägers. Aktuellen Umfragen zufolge ändert sich diese Situation seit einiger Zeit zu Gunsten von Apple.

Speziell bei den Business-Smartphones können iPhone aber auch Android punkten, wie eine Umfrage von iPass unter 2.300 Unternehmens-Mitarbeitern ergeben hat. Mit 45 Prozent wurde das iPhone als das am weitesten verbreitete Smartphone genannt; im Vorjahr waren es nur 31,1 Prozent. Bei Android ging es von 11,3 auf 21,3 Prozent.

Alle anderen Hersteller mussten Federn lassen, egal ob BlackBerry (-2,3 Prozent), Symbian (-5 Prozent) oder Windows Mobile (-4,1 Prozent). Steigend ist hingegen der Anteil derjenigen, die ihren privaten Smartphones im Unternehmen einsetzen. 2010 lag der Anteil noch bei 34 Prozent, in diesem Jahr sind es schon 42 Prozent.

Laut der Umfrage haben nun 95 Prozent aller Business-Kunden mittlerweile ein Smartphone; ein Tablet, welches wenig überraschend zum Großteil das iPad ist, haben mittlerweile 44 Prozent.

Generell zeigt sich, dass Business-Kunden sich immer mehr mit dem Gedanken anfreunden, ein Apple-Produkt im Unternehmen einzusetzen. Als Grund nennt die New York Times unter anderem den Wechsel an der Spitze des Unternehmens. Jobs habe sich nie dafür interessiert, ob Unternehmen seine Hard- und Software kaufen. Unter Tim Cook hat sich dies geändert. Er trifft sich öfter mit potentiellen Unternehmenskunden als es Jobs zu seiner Zeit getan hat.

Als weiterer Grund für den wachsenden Apple-Anteil in Unternehmen wird die bereits angesprochene steigende “Privatisierung” genannt, also etwa der Einsatz von privat genutzten iPhones im Berufsalltag.

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