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Apple erhöht Preise für Macs

macnews.de
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Apple hat in Deutschland die Preise für seine Apple-Rechner angehoben. Um 14 bis 17 Euro kosten die Geräte jetzt mehr. Nur der Preis für den Mac Pro bleibt gleich. Offensichtlich schlägt Apple die in Deutschland zu entrichtende Urheberrechtsabgabe auf seine Geräte drauf.

Die neuen Preise im Apple Store*: Das weiße MacBook gibt es jetzt ab 1015 Euro (vorher 999 Euro), das MacBook Pro ab 1166 Euro (1149 Euro), das MacBook Air ab 1413 Euro (1399 Euro),  den Mac mini ab 566 Euro (549 Euro) und den iMac ab 1115 Euro (998 Euro). Der günstigste Mac Pro kostet weiterhin 2299 Euro.

Die Urheberrechtsabgabe (die rechtlich “Pauschalabgabe” heißt) ist ein gesetzlich verordneter Zuschlag auf den Preis bestimmter technischer Geräte, mit denen urheberrechtlich geschützte Waren und Güter entweder vervielfältigt oder genutzt werden können. Rechtliche Grundlage ist § 54 Urheberrechtsgesetz (UrhG). Die Pauschalabgabe ersetzt dabei die Bezahlung jeder einzelnen erbrachten Leistung durch eine pauschale Abgeltung, allerdings ohne das Vervielfältigen oder den Gebrauch der Kopien in jedem Fall zu legalisieren.

Die Einforderung der Pauschalabgabe bei den Geräteherstellern und -Importeuren wird von der Zentralstelle für private Überspielungsrechte (kurz ZPÜ) wahr genommen. Diese verteilt das Vergütungsaufkommen an ihre Gesellschafter (unter anderem GEMA, VG Wort und VG Bild-Kunst). Diese wiederum schütten einen Teil der Einnahmen an ihre Mitglieder aus, da sie Urheber der vervielfältigten Werke sein können (aus Wikipedia).

Ursprünglich hatte Apple auch beim iPad die Urheberrechtsabgabe einführen wollen, es dann aber doch bleiben lassen.

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