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Apple erneut im Visier von US-Behörde

macnews.de
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Gegen Apple wird vermutlich erneut wegen des Verdachts auf unzulässige Wettbewerbsbeschränkung ermittelt werden. Laut Financial Times soll Apple wegen des indirekten Ausschlusses von Google und Microsoft bei mobiler Werbung in Apps genauer unter die Lupe genommen werden.

Wie die Financial Times berichtet, ist allerdings noch unklar, welche Behörde die Untersuchung gegen Apple leiten wird. In Frage kommt die Kartellbehörde, aber auch das Justizministerium.

Anlass der Untersuchung sind Apples geänderte Entwickler-Richtlinien für Apps. Unter Punkt 3.3.9 wird aufgelistet, an wen Informationen über die Nutzer der Apps übermittelt werden dürfen. Nicht weitergegeben dürfen Informationen an solche Werbenetzwerke, die zu Herstellern von Mobilfunkgeräten und Betriebssystemen gehören, heißt es dort. Damit sind Apples härteste Konkurrenten, nämlich Google und Microsoft, außen vor. Google hatte im November 2009 den Werbedienstleister Admob für 750 Millionen Dollar übernommen.

Apples Werbedienst iAd startet am 1. Juli. Bei der Keynote vergangenen Montag hatte Steve Jobs mitgeteilt, innerhalb weniger Wochen Reklame im Wert von 60 Millionen US-Dollar verkauft zu haben. Damit wird Apple auch bei der Werbung unmittelbarer Konkurrent von Google.

Erst vor einem Monat hatte die Kartellbehörde eine Untersuchung gegen Google beendet, nachdem der Suchmaschinenkonzern Admob übernommen hatte.  Die Ermittlungen gegen eine möglicherweise zu starke Dominanz im Werbemarkt waren damals eingestellt worden.

Mehr zum Thema: Google, Apple und die Kartellbehörde: Der Dreieckskampf um die Macht

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