Apple: Fair Labor Association beginnt mit Foxconn-Untersuchung

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Bereits im Januar hatte Apple angekündigt, dass man mit der Fair Labor Association (FLA) kooperieren werde, um die Bedingungen bei seinen Lieferanten zu kontrollieren. Heute gab Apple bekannt, dass diese Untersuchungen am Montagmorgen bei Foxconn in Shenzhen begonnen haben.

Apple: Fair Labor Association beginnt mit Foxconn-Untersuchung

Laut Apples Pressemitteilung sollen die Untersuchungen nicht nur in Shenzhen, in der als Foxconn-City bekannten Fabrikstadt stattfinden, sondern auch in weiteren Städten wie Chengdu durchgeführt werden.

Das erste Team, geleitet von FLA-Präsidenten Auret van Heerden, habe heute Morgen in Shenzhen mit der Arbeit begonnen. Neben Gesprächen mit den Mitarbeitern, die zu Arbeits- und Lebensbedingungen, Gesundheit, Sicherheit, Bezahlung, Arbeitszeiten und der Kommunikation mit den Vorgesetzten befragt werden, sollen auch die Fertigungsanlagen sowie Unterbringungen der Mitarbeiter überprüft werden.

Laut Apple haben die Lieferanten ihre volle Kooperation angekündigt, so dass die FLA uneingeschränkten Zugang zu allen Bereichen der Anlagen und Mitarbeiter haben soll.

Tim Cook wiederholte noch einmal, dass alle Mitarbeiter unabhängig vom Ort dasselbe Recht auf sichere und faire Arbeitsbedingungen haben. Die im jetzigen Maßstab stattfindenden Untersuchungen habe es in der Technologie-Branche zuvor noch nie gegeben.

Erste Ergebnisse der Untersuchungen sollen Anfang März auf der Website der Fair Labor Association veröffentlicht werden. Auch Überprüfungen der Fertigungsstätten bei Quanta und Pegatron sollen im Laufe des Frühlings durchgeführt werden. Nach Abschluss der Untersuchungen durch die FLA sollen mehr als 90 Prozent aller Fabriken für Apple-Produkte unter die Lupe genommen worden sein.

Apple selbst untersucht die Lieferanten seit 2006. Erst im Januar hatte das Unternehmen aus Kalifornien die Kooperation mit der FLA bekannt gegeben. Zuletzt gab es nicht nur von der New York Times diverse Berichte über die Arbeitsbedingungen bei den chinesischen Partnerunternehmen. Apple ist dabei nicht das einzige Unternehmen, welches dort fertigen lässt, wurde in den Medien aber wiederholt als Beispiel – nicht zuletzt durch die Rekordumsätze in den vergangenen Monaten – hervorgehoben.

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