Apple geht gegen Bonner Café Apfelkind vor

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Inspiriert von den Apfelbäumen ihres Vermieters nannte eine Bonner Café-Besitzerin ihren Laden “Apfelkind” und handelte sich prompt einen Streit mit Cupertino ein. Apples Rechtsabteilung will nun verhindern, dass das Logo des Cafés als Wort-Bild-Marke weiter verwendet wird. 

Nicht nur auf dem Namensschild, auch auf Tassen, Tellern, Lampenschirmen und Taschen des Cafés ist der Schriftzug “Apfelkind” nebst einem roten Apfel zu sehen. Cafébesitzerin Christin Römer meldete ihre Marke im vergangenen Juni als Wort-Bild-Marke an und hörte schon bald von Apples Anwälten. Diese widersprachen der Verwendung des Logos im Bereich Dienstleistungen – “aber das ist ja eigentlich mein Ding”, erzählt Römer dem Bonner Generalanzeiger.

Georg Albrecht, Pressesprecher von Apple in Deutschland wollte zu dem Fall nur soviel sagen: “Wenn unsere Markenrechte betroffen sind, dann reagieren wir”. Christin Römer will mit ihrem Apfelkind so schnell nicht aufgeben und hat auch ihren Anwalt eingeschaltet. “Mal gucken, was passiert. Ich persönlich finde ja, dass es etwas an den Haaren herbeigezogen ist. Ich fühle mich veräppelt.”


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