Apple-Investoren wünschen sich Dividende

Katia Giese
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Apple-Anteilsinhaber wünschen sich von Tim Cook zum Weihnachtsfest nur eins: Mal wieder eine dicke Dividende. Der neue Apple-CEO deutete für 2012 nämlich nicht nur eine Reihe neuer Produkte an, sondern weckte auch Hoffnungen bei den Investoren. 

Satte 81,6 Milliarden US-Dollar Kapital hat Apple nach vielen Rekord-Quartalen in Folge angesammelt – und dabei seit 1995 nichts mehr an seine Investoren ausgeschüttet. Steve Jobs war kein Freund von Dividendenzahlungen und hortete das Cash seines Unternehmens lieber für Übernahmen anderer Firmen, Ideen oder für andere außerordentliche Investitionen.

“Jetzt wünschen wir uns von Tim Cook, dass er nicht nur die Bedürfnisse am Konsumentenmarkt im Auge behält, sondern Apple auch für institutionelle Investoren interessant macht, indem er eine Dividende zahlt”, heißt es auf der Apple Investoren Webseite. Dass die Hoffnungen der Investoren möglicherweise nicht fruchtlos bleiben, deutete Cook auf der vergangenen Quartalskonferenz an. Zwar würde das Bargeld kein Loch in seine Tasche brennen, jedoch müsse Apples Kapitalstrategie eventuell überdacht werden.

Als Argument für eine veränderte Cash-Strategie führen Analysten auch den kräftigen Aktienkurs des Apple-Papiers an. Bei dieser Marktdominanz kann Apple seine Anleger kaum noch überraschen, Erfolge und coole neue Produkte im kommenden Jahr seien bereits eingepreist. Viel erfolgsversprechender könne es dagegen sein, andere Unternehmen aufzukaufen und damit neue Geschäftszweige zu erobern. Eine gleichzeitige Dividendenzahlung könnte dabei Investoren bei Laune halten, Apples Weg weiter zu unterstützen.

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