Apple-Manager bunkerte 150.000 Dollar in Schuhkartons

Thomas Konrad
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Über 150.000 US-Dollar Bargeld soll der ehemalige Apple-Einkaufsleiter Paul Shin Devine in Schuhkartons gehortet haben. Beamte fanden die Summe bei einer Razzia in seinem Haus.  Devine steht momentan vor Gericht, weil er offenbar Geld für Informationen über unveröffentlichte Produkte erhalten hat.


Nach Angaben des Nachrichtendienstes IDG enthüllte die Staatsanwaltschaft die Sache mit dem Geld im Schuhkarton letzte Woche vor Gericht. Anwältin Michelle Kane berichtete außerdem von Fremdwährung im Wert von 20.000 Dollar, die man in Devines Haus fand. Sie schloss zudem nicht aus, dass Devine weiteres Bargeld hat.

Bereits vor einer Woche wurde bekannt, dass Geld von Devine auf Konten im In- und Ausland lagert. Geld auf ausländischen Konten muss Devine nun neben einer Kaution von 600.000 Dollar auf US-Konten überweisen. Unter anderem muss das Ehepaar Devine zudem seine Pässe an das Gericht aushändigen. Erst dann könne Devine freikommen, sagte der Richter laut IDG. Andernfalls sei das Flucht-Risiko zu hoch.

Pegatron, Mutterunternehmen eines bei an Affäre beteiligter Unternehmens, hat den Manager mittlerweile suspendiert.

(Bild: Valerie Everett, “Money Nook″. Some rights reserved. Flickr.)

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