Apple-Manager kassierte Schmiergeld

Thomas Konrad
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Apple verklagt einen Manager, weil er über eine Million Dollar Schmiergeld erhalten haben soll. Einkaufschef Paul Shin Devine soll asiatische Hersteller mit Informationen über noch unveröffentlichte Produkte versorgt haben, was ihnen einen Wettbewerbsvorteil verschafft haben soll. Das FBI sowie die Steuerbehörde IRS ermitteln gegen Devine.


Mithilfe der Informationen über neue Produkte konnten Hersteller mit Apple günstige Verträge aushandeln, heißt es in der Anklageschrift. Das Geld der asiatischen Hersteller empfing Devine unter anderem auf Konten im In- und Ausland, teilweise betrieb er sie unter dem Namen seiner Frau. Näheres zu den den beteiligten Herstellern ist nicht bekannt. Heute soll Devine vor Gericht aussagen.

Apple-Pressesprecher Steve Dowling erklärte, dass man sich bei Apple im Hinblick auf seine Handelstätigkeiten den höchsten ethischen Standards verschreibe und unehrliches Verhalten inner- oder außerhalb des Unternehmens nicht toleriere.

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