Apple muss Dokumente herausrücken: FTC-Ermittlungen gegen Google

Flavio Trillo
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Die US-Handelskommission FTC untersucht Googles Bestrebungen, sich im Wettbewerb zu behaupten. Dabei vermutet die Behörde Unregelmäßigkeiten — unter anderem in Form von Absprachen mit Apple über die Standard-Suchmaschine auf iPhone und iPad. Deshalb wurde Apple jetzt unter Strafandrohung aufgefordert, die entsprechenden Dokumente herauszugeben.

Apple muss Dokumente herausrücken: FTC-Ermittlungen gegen Google

Bloomberg meldet unter Berufung auf zwei anonyme Quellen aus „informierten Kreisen“, dass die FTC besonderes Augenmerk auf bestimmte Vereinbarungen zwischen Cupertino und Mountain View werfen werde. Diese hätten eine standardmäßige Integration der Google-Suche unter iOS zum Gegenstand.

Für das Privileg soll das Unternehmen mehr als 1 Milliarde US-Dollar an Apple gezahlt haben. Auf diese Weise wollte man sich einen Vorteil vor der Konkurrenz durch Yahoo und Bing sichern. „Mit einer stärkeren Verbreitung mobiler Suchanfragen ist die Standard-Einstellung auf den Geräten immer wichtiger“, erklärt Allen Grunes, Wettbewerbsrechtsanwalt aus Washington gegenüber Bloomberg.

Apple sei jedoch nicht der einzige Hersteller, der von der FTC aufgefordert wurde, Dokumente zur Verfügung zu stellen, so John Paczkowski von AllThingsD. Andere Unternehmen seien ebenso betroffen. Offizielle Stellungnahmen zu den Vorgängen gebe es bislang nicht.

Weitere Themen: Apple Watch Special Event 9. März 2015 – Liveblog, Apple Special Event Oktober 2014, iTunes, iTunes für Mac, iOS, App Store, The Swift Programming Language – Handbuch , OS X Yosemite, iOS 7, Google

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