Apple muss wegen Schweizer Bahnhofsuhr 20 Millionen Franken bezahlen

Stefan
Apple muss wegen Schweizer Bahnhofsuhr 20 Millionen Franken bezahlen

Heute scheint es für Apple knüppeldick zu kommen. Nicht nur, dass der Konzern in Großbritannien die Verfahrenskosten von Samsung übernehmen muss. Denn aus der Schweiz wurde nun bekannt, dass der Konzern aus Cupertino auch hier tief ins Portemonnaie greifen muss. Wegen der mutmaßlichen Kopie des Designs der Schweizer Bahnhofsuhr einigten sich nämlich nun Apple und die Schweizerische Bundesbahnen (SBB) auf einen Deal in Höhe von 20 Millionen Franken, also rund 16,6 Millionen Euro.

Als Apple sein iOS 6 vor wenigen Wochen präsentierte, preschte die SBB sofort vor und unterstellte Apple, dass das patentierte Design der Schweizer Bahnhofsuhr kopiert worden sei. Dieses kann bekanntlich an vielen europäischen Bahnhöfen bestaunt werden. Innerhalb kurzer Zeit kam es dann zur Einigung zwischen Apple und den Schweizerischen Bundesbahnen. Nachdem zunächst keine konkreten Zahlen bekannt geworden sind, berichtet der Tagesanzeiger aus der Alpenrepublik nun von der genannten Summe von 20 Millionen Schweizer Franken – die bislang von beiden Seiten jedoch nicht bestätigt worden ist. Aufgrund der schnellen Einigung scheint Apple in diesem Fall wohl einen weiteren Brandherd vor Gericht vermieden zu haben.

Weitere Themen: Tabtech.de News-Archiv, Apple Watch Special Event 9. März 2015 – Liveblog, Apple Special Event Oktober 2014, iTunes, iTunes für Mac, iOS, App Store, The Swift Programming Language – Handbuch , OS X Yosemite, Samsung

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