Apple New York: Kampf gegen gefälschte Waren

Katia Giese
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Gefälschte Apple Stores sorgen vor allem in China für Unmut – doch nun ist Apple auch in seinem Heimatland von Nachahmern nicht sicher. Derzeit geht das Unternehmen gegen zwei Läden in New York vor, die mit unauthorisierten Accessoires und unverblümt nachgemachtem Design Kunden in ihr Geschäft locken. 

Unter den Namen “Apple Story” und “Fun Zone” verkauft der New Yorker Janie Po Chiang in den New Yorker Stadtteilen Chinatown und Queens vor allem Zubehör, das nicht offiziell von Apple genehmigt und verkauft wird. Apple stört sich vor allem an Chiangs unverblümtem Umgang mit dem Corporate Design aus Cupertino. So finden sich auf den Produkten Apple-Logos und Produktslogans und auch der Name “Apple Story” stößt Apple sauer auf.

Bereits am 25. Juli hatte Apple gegen den Besitzer Klage erhoben, allerdings dauerte es bis zum Donnerstag, dass das Gericht den Fall auf Drängen der Nachrichtenagentur Reuters öffentlich machte. “Die Beklagten machen mit dem Vertrauen und dem Ansehen Geschäfte, für das Apple viele Jahre hart gearbeitet hat”, heißt es unter anderem in dem Schriftsatz. Das Gericht gab Apples Antrag auf einstweilige Verfügung statt und erließ ein vorläufiges Verkaufsverbot der gefälschten Produkte. Derzeit arbeiten die Anwälte der Parteien an einer außergerichtlichen Einigung.

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