Apple-Patentantrag: 3D-Gesichtserkennung mit 2D-Bildern

Florian Matthey
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Wäre es nicht praktisch, wenn der Mac-, iPhone- oder iPad-Benutzer zur Anmeldung nicht mehr seinen Benutzernamen und das Passwort eingeben muss, sondern sich einfach vor den Bildschirm setzt? Ein neuer Apple-Patentantrag beschreibt eine Gesichtserkennungsmethode, die eben das in Verbindung mit der FaceTime-Kamera ermöglichen könnte.

Apple-Patentantrag: 3D-Gesichtserkennung mit 2D-Bildern

Die beim US-Patent- und Markenamt angemeldete Erfindung (via Wired) baut auf einem Patent der schwedischen Firma Polar Rose auf, die Apple vor bald zwei Jahren übernommen hatte.

Polar Rose hatte eine Software entwickelt, die (Live-)Bilder einer Person mit sozialen Netzwerken verbindet. Der neue Apple-Patentantrag beschreibt hingegen eine Methode, die sich vor allem für sicherheitsrelevante Vorgänge wie die Betriebssystem-Anmeldung eignet: Eine Software soll die Fähigkeit haben, aus zweidimensionalen Bilder ein 3D-Modell eines Gesichts zu erstellen, um dieses mit größerer Genauigkeit zu identifizieren.

Hierfür würde die Software mehrere Bilder eines Gesichts aus verschiedenen Perspektiven aufnehmen, um dieses dreidimensional erfassen – wobei es sich um wenige Einzelbilder oder auch um zahlreiche in Form eines Video-Clips handeln könnte. Der Benutzer könnte sich also vor einen Mac setzen und dann den Kopf kurz nach links und rechts drehen – und wäre dann angemeldet.

Weitere Themen: iMac 2014, MacBook Air, iPhone 5, iPad 3, MacBook Pro, Apple Watch Special Event 9. März 2015 – Liveblog, Apple Special Event Oktober 2014, iTunes, iTunes für Mac, Apple

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