Apple-Patentanträge: Clip-Antenne, Solarzellen und mehr

Flavio Trillo
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In einem neuen Schwung veröffentlichter Patentanträge aus Cupertino beantwortet der Hersteller gleich mehrere Fragen. Wohin mit der fehleranfälligen Antenne für drahtlose Kommunikation in iPhone und iPod? Was, wenn unterwegs der Akku leer ist und wann kann ich endlich ungestraft mit Pommes-Fingern über das Display wischen? 

Die Lösung des ersten Problems liegt in kleinen Anhängseln. Ein Clip, wie etwa am iPod nano, könnte die Antenne für Radio- oder WiFi-Empfang aufnehmen. Bevor Apple jedoch das iPhone mit einem Gürtelclip versieht, muss eine Menge passieren. Vorerst wird dieses Verfahren daher wohl auf kleinere Geräte oder eine andere Art von Anhängsel Anwendung finden.

Praktischer für das Smartphone ist da schon das zweite von Patentlyapple.com entdeckte Dokument. Hier beantragt Apple ein Patent auf “tragbare Geräte mit mehreren Stromquellen”. Darunter auch Solarzellen, die eine Art Akku-Paket mit Leistung versorgen. Dieses könnte dann seinerseits für MacBook, iPhone oder iPad bereit stehen, falls unterwegs einmal der “Saft” ausgeht.

Nicht nur Pommes-Frites-Finger hinterlassen fettige Spuren auf dem Display eines iOS-Gerätes. Zu jeder Zeit befindet sich eine dünne ölige Schicht auf unserer Haut. Damit diese aber nicht dazu führt, dass Multitouch-Displays ständig sauber gewischt werden müssen, damit man überhaupt noch lesen kann, was drauf steht, ist eine lipophobe, also fettabweisende Beschichtung vonnöten.

Die Chemikalie, welche über ebendiese fett-feindlichen Eigenschaften verfügt, ist allerdings schwierig zu handhaben und reagiert schnell bei Kontakt mit der Luft. Aus diesem Grund dachte man sich in Cupertino eine neue Methode aus, die lipophobe Schicht auf iPhone, iPad und iPod aufzutragen. Unter Gasdruck wird das flüssige Mittel von der Luft abgeschlossen, und auf die Display-Oberfläche aufgedampft.

Da der letzte Patentantrag erst im Februar 2011 eingereicht wurde, könnte es gut sein, dass er auf eine neuartige Beschichtung hinweist, die mit einem der nächsten Geräte-Generationen eingeführt wird. Bis zum solar-betriebenen MacBook müssen wir uns dagegen vermutlich noch etwas länger gedulden.

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