Apple-Patente: Optische Sensoren im Display und OLED-Touchscreens

Florian Matthey
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Das US-Patent- und Markenamt hat Apple neue Patente zugesprochen, die die weitere Entwicklung der Touchscreen-Displays des Unternehmens vorzeichnen könnten. Zum einen befasst sich Apple mit der Integration optischer Sensoren ins Display, aber auch mit OLED-Displays mit Touchscreen-Technologie.

Die Integration optischer Sensoren ins Display bieten mehrere mehr oder weniger praktische Einsatzmöglichkeiten: So ließe sich ein iPhone mit Hilfe der Sensoren in Verbindung mit dem integrierten Bewegungssensor als Scanner einsetzen. Der Benutzer könnte beispielsweise das iPhone auf ein Blatt Papier legen und über dieses hinwegziehen. Mit der gleichen Bewegung ließe sich ein iPhone auch als optische Maus für einen Computer einsetzen – das Display arbeitete dann wie der Sensor herkömmlicher optischer Mäuse. Möglich sei auch das Einscannen kleinerer Objekte wie Visitenkarten oder Barcodes oder auch das Erfassen des Inhalts des Displays eines anderen Geräts.

Die Vorteile von OLED-Displays, also Displays mit organischen Leuchtdioden, sind bekannt. Zum einen lassen sich die Dioden auch auf biegsamen Materialien aufdrucken, auch bieten Displays mit der Technologie deutlich höhere Kontraste, da sie im Gegensatz zu LC-Displays ohne Hintergrundbeleuchtung auskommen: Die Dioden emittieren selbst farbiges Licht. Auch lassen sich Herstellungs- und Energiekosten sparen.

Bei Apple könnten OLEDs in verschiedener Ausführung zum Einsatz kommen: Zum einen könnte Apple einen noch dünneren iMac herstellen – vor allem, wenn das Unternehmen auf optische Laufwerke verzichtet, wie Patently Apple spekuliert. Dabei könnte das Display des neuen iMacs auch berührungsempfindlich werden: Apples Patente befassen sich mit der Integration von Touchscreen-Technologie in OLED-Displays. Ein Einsatz in iPhone, iPod touch und iPad wäre somit ebenfalls möglich.

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