Apple-Patente zu Funkwellen-Synchronisierung und Time Machine

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Das US-Patent- und Markenamt veröffentlichte am vergangenen Dienstag gleich 19 neue Patente, die als Begünstigten „Apple Computer, Inc.“ angeben. Darunter eine neue Methode zur Synchronisation zwischen Funkdatenübertragung und dem Erfassen der Daten von Berührungs-Sensoren. 

Das Problem, das Apple mit seinem auf den klangvollen Namen „RF Pulse Synchronization for Data Acquisition Operations“ hörenden Patent lösen möchte, besteht in der Schwierigkeit der gleichzeitigen Sammlung von Sensordaten und dem Aussenden von Funkwellen. Letztere sind für die Sprach- und SMS-Kommunikation im GSM-Netz nötig, verschlingen dabei aber eine Menge kostbarer Energie. Zudem könnten sich die entstehenden elektromagnetischen Felder auf die Funktion der Berührungs-Sensoren im Touch-Display auswirken.

Um die jeweiligen Vorgänge, nämlich die Funkwellen-Impulse und die Abfrage von Sensordaten in Smartphones und ähnlichen Geräten aufeinander abzustimmen, präsentiert Apple in einem der Patente eine Methode, die zwischen die verschiedenen Schritte der Daten-Abfrage eine Kontrolle einführt, ob gerade ein Funkwellen-Impuls gesendet wird. Ist dies der Fall, wird die Abfrage ausgesetzt und der Prozess gegebenenfalls von vorn begonnen. So soll der Energieverbrauch optimiert und Störungen der jeweiligen Prozesse untereinender vermieden werden.

Weitere kürzlich veröffentlichte Patente befassen sich Patently Apple zufolge unter anderem mit der Navigation innerhalb von Time-Machine-Sicherungen sowie der Steuerung von Datenströmen zwischen iTunes Store und iOS-Gerät.

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