Apple senkt Preise der Werbeplattform iAd

Holger Eilhard
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Preissenkungen bei Apple sind selten, erst recht im hohen zweistelligen Prozentbereich. Um dem großen Konkurrenten Google bei der mobilen Werbung auf den Fersen zu bleiben, hat Apple seine iAd-Preise angeblich um mittlerweile 60 Prozent gesenkt.

Wie das Wall Street Journal berichtet, verlangte Apple beim Start von iAd im April 2010 von seinen Kunden zunächst einen Mindestbestellwert von einer Million US-Dollar. Dieser Wert wurde danach zunächst auf 500.000 US-Dollar heruntergesetzt. Mittlerweile soll er laut dem WSJ bei nur noch 400.000 US-Dollar liegen.

Apple versucht mit allen Mitteln Vermarkter vom eigenen Service zu überzeugen. So hatte das Unternehmen aus Cupertino in den vergangenen Wochen laut dem WSJ rund 30 hochrangige Marketing-Vertreter unter anderem von PepsiCo und J.C. Penney zu einer Tour auf dem Apple Campus eingeladen, wo sie sich mit diversen Designern und Produkt-Teams austauschen konnten. Derartige Veranstaltungen seien bei Google, Yahoo und Facebook bereits seit langem Normalität, um Kunden zu gewinnen.

Im vergangenen Jahr konnten sich Apple und Google noch die Spitzenposition bei der mobilen Werbung mit jeweils 19 Prozent teilen. In diesem Jahr ist Apple hingegen auf Platz drei mit 15 Prozent hinter Google (24 Prozent) und Millennial Media (17 Prozent) zurückgefallen.

(Bild: Wall Street Journal)

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