Apple setzt "AdMob"-Sperre noch nicht um - Google-Tochter will verhandeln

Florian Matthey

Der AdMob-CEO Omar Hamoui freut sich, dass Apple bisher Werbung der Google-Tochter noch in iOS Apps zulässt. Apple fordert in den jüngsten Lizenzabkommen mit Entwicklern zwar, dass Werbeunternehmen unabhängig sein müssen – AdMob ist hingegen eine Google-Tochter. Bisher toleriert Apple AdMob-Werbung aber noch.

Die entscheidende Klausel erklärt, dass Apple keine Werbung von Unternehmen oder deren Tochtergesellschaften zulassen möchte, die selbst Mobilbetriebssysteme entwickeln. Die Bestimmung interpretierten Beobachter als Anti-AdMob-Klausel, die verhindern sollte, dass Google auf dem iPhone Werbemarkt noch gegen Apples eigenen iAd-Dienst antritt.

Hamoui erklärte gegenüber CNET, dass Apple die neue Regel aber noch nicht anwendet und sein Unternehmen dies begrüße. AdMob möchte weiterhin auf der iOS-Plattform werben und hofft, mit Apple darüber verhandeln zu können. Dass Apple selbst auf dem Markt aktiv geworden ist, begrüßt der AdMob-Chef: Die hübschen iAd-Werbeeinblendungen lassen das Interesse am Markt wachsen, wovon jeder profitierte. Es handele sich bei dem Wettbewerb nicht um ein Nullsummenspiel.

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