Apple setzt sich für gleichgeschlechtliche Ehen ein

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Apple setzt sich zusammen mit anderen Unternehmen in einem Fall des US Supreme Court für die landesweite Anerkennung der gleichgeschlechtlichen Ehe ein. Die Unternehmen argumentieren mit wirtschaftlichen Gesichtspunkten: Ein Verbot der “Homo-Ehen” sei schlecht fürs Arbeitsklima und das Anwerben von Mitarbeitern.

Apple setzt sich für gleichgeschlechtliche Ehen ein

In dem Fall vor dem höchsten US-Gericht geht es um eine Gesetzesänderung aus dem Jahr 2008 im Bundesstaat Kalifornien: In einer Volksabstimmung hatten sich die Kalifornier dafür entschieden, in der Verfassung des Staates festzulegen, dass der Staat von nun an nur noch Ehen zwischen Mann und Frau anerkennt. Die Verfassungsänderung hob die Wirkung eines Urteils des höchsten kalifornischen Gerichtes auf, dem zufolge gleichgeschlechtliche Paare ein Recht auf das Eingehen einer Ehe haben.

Der US Supreme Court muss nun entscheiden, ob diese Verfassungsänderung wiederum mit der Bundesverfassung der USA vereinbar ist – ein sehr politischer Fall, an dem sich auf beiden Seiten zahlreiche Gruppen und Institutionen mit Argumenten beteiligen. Apple gehört ebenso wie Morgan Stanley, Facebook und Intel zu den Unternehmen, die sich dafür einsetzen, dass das kalifornische Recht diesbezüglich für verfassungswidrig erklärt wird.

Die Anwaltskanzlei, die die Gruppe der Unternehmen vertritt, wird laut Bloomberg in erster Linie wirtschaftliche Argumente anbringen: Auch wenn eine Unternehmenskultur einladend sei, könne sie das Stigma, das die kalifornische Verfassungsänderung mit sich bringt, nicht aus der Welt schaffen.

Für Apple dürfte die Rechtslage besonders relevant sein: Das Hauptquartier des Unternehmens befindet sich im kalifornischen Cupertino. Die Unternehmen wollen zum Ausdruck bringen, dass das Recht es schwieriger macht, talentierte Homosexuelle in Kalifornien anzustellen – da diese dann in einem Staat leben und arbeiten müssten, in dem sie nicht heiraten können oder der ihre Hochzeit nicht anerkennt.

Für Apples CEO Tim Cook dürfte der Fall um gleichgeschlechtliche Ehen auch ein persönliches Anliegen sein. Zwar ist nicht viel aus dem Privatleben des Nachfolgers von Steve Jobs bekannt. Allerdings ist es kein Geheimnis, dass Cook selbst homosexuell ist. Apple vertrat die gleiche Position aber schon zu Jobs’ Zeiten – während der Abstimmung über die Verfassungsänderung im Jahr 2008 setzte sich das Unternehmen ebenfalls für die Homo-Ehe ein.

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