Apple Store offline: In der Ruhe liegt die Kraft

Flavio Trillo

Die Apple Stores* weltweit zeigen den zum Schlüsselreiz aufgestiegenen gelben Klebezettel: “We’ll be back soon” heißt es. Der Blutdruck steigt, die Anspannung wird größer und größer. Gleichzeitig versucht man, sich zu beruhigen – Store-Schließungen um diese Uhrzeit bedeuten meist nur Wartungs-Updates, keine neuen Produkte. Oder?

Was nach wie vor fehlt in der Kette der Produktaktualisierungen in diesem Jahr, ist der Mac Pro. Dieser vermaledeite Hochleistungsrechner will einfach nicht zum Update erscheinen, er verspätet bereits sich um 150 Tage gegenüber seinem durchschnittlichen Zyklus von 259 Tagen.

Doch die morgendliche, in den USA mitternächtliche Ruhephase ist häufig anderen Neuerungen geschuldet. Hier ein Pixel gerade rücken, dort an den Versandoptionen schrauben – nichts, was das Fan-Herz wahrlich höher schlagen ließe.

Selbst wenn er schon seit knapp fünf Monaten überfällig ist, scheint es im Lichte jüngster Informationen fast ein wenig früh für den neuen Mac Pro. Eine bestimmte Prozessor-Familie von Intel wird angeblich am 15. November vorgestellt. Sandy Bridge E heißt sie und wäre eine hervorragende Basis für Xeon-Versionen neuer CPUs, die sich im High-End-Mac zuhause fühlen.

Ruhig Blut also, nicht den Kaffee verschütten oder Haus und Hof für die langersehnte Neuanschaffung verhökern. Am Ende war die ganze Aufregung viellicht für die Katz.

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