Apple überholt Microsoft im nächsten Quartal

macnews.de
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Wenn Quartalszahlen als Maßstab herhalten können – und das können sie – dann ist Microsoft immer noch geringfügig Profit-stärker als Apple. Die jüngst veröffentlichten Berichte beider Unternehmen zeigen, dass Steve Jobs zwar mehr Einnahmen verbuchen kann und auch einen höheren Börsenwert erreicht hat. Steve Ballmer kann dagegen mit ungefähr 630 Millionen US-Dollar mehr Gewinn glänzen.

Allerdings stehen die Zeichen auf Wandel und bei den aktuellen Wachstumsraten beider Konkurrenten ist es einem Bericht bei TechCrunch zufolge wahrscheinlich, dass die Rangfolge sich schon im nächsten Quartal umkehrt. Die Feiertags-Saison ist in der Branche stets die umsatzstärkste Zeit, daher werden die nächsten Quartalsberichte geringere Gewinne und Umsätze darstellen. Man könne aber davon ausgehen, dass Apple weniger Abstriche machen muss als Microsoft.

Schon im vergangenen Oktober hat Cupertino Redmond bezüglich Einnahmen um knapp 4 Milliarden US-Dollar überholt. Inzwischen ist der Abstand auf 7 Milliarden US-Dollar gewachsen. Eine Multiplikation von Aktienpreis und Anzahl der ausgegebenen Anteile ergibt sogar einen um etwa 70 Milliarden US-Dollar höheren Börsenwert Apples. Dass die Profite des Unternehmens noch nicht an dem Software-Giganten vorbeiziehen konnten, sei mit den deutlich höheren Margen für Programme im Vergleich zu Hardware zu begründen.

In wenigen Monaten wird sich zeigen, ob die Vorhersagen stimmen und Apple dann auch die komplette Nase vorn hat.

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