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Apple und das offene Scheunentor- Sicherheit sieht anders aus

Bernd Korz

“Was ich daraus schließe ist die Tatsache, dass sich die Softwarehersteller als unfähig erweist Software zu entwickeln, die wesentlich weniger Sicherheitslücken aufweist.”, so die sehr harten aber treffenden einleitenden Wortevon Secunia-CEO Niels Henrik Rasmussen zu derem Halbjährlichen Zwischenbericht in Sachen Software und Sicherheit.

In diesem Bericht schneidet Apple wesentlich schlechter ab als Microsoft oder andere Hersteller. Zunächst einmal wurden die Schwachstellen im System überprüft, hier liegt Apple nach wie vor ganz oben an der Spitze aller Unternehmen:

Selbst der sonst wirklich sehr gute Browser Safari steht gleich nach dem Firefox ganz oben auf der Liste. So hat der Safari Browser derzeit 84 mehr oder weniger bekannte Sicherheitslücken aufzuweisen:

Die Zahl der Sicherheitslücken hat sich in den letzten beiden Jahren nahezu verdoppelt und gerade Apple fällt auch in anderen Berichten immer wieder sehr negativ auf, so auch im Report von Symantec 2009.

Grundsätzlich ist Apple hier nicht alleine im Regen, denn auch andere Hersteller haben mehr als genügend und akzeptabel Sicherheitslücken aufzuweisen, aber gerade bei Produkten von Apple geistert seit Jahren der wahnwitzige Trugschluss herum, dass die Software sicher wäre. Dies liegt unter anderem auch daran, wie Apple seine Software auf dem Markt platziert und nicht – wie z.B, Microsoft – auch mal Sicherheitswarnungen herausgibt oder den leuten klar macht, dass es Lücken gibt.

Aber am Ende sind es auch die Anwender, die sehr sorglos mit alle Dem umgehen und dadurch immer wieder in die Falle tappen.

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