Apple und die Anbieter: EU-Kommission erwägt Untersuchung der Verträge

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Nach Beschwerden diverser europäischer Mobilfunkanbieter könnte die EU-Kommission demnächst die Verträge mit Apple unter die Lupe nehmen. Angeblich verhalte der Hersteller sich wettbewerbswidrig, indem er die Vereinbarungen mit den Anbietern zu streng gestalte. Noch gibt es keine förmliche Untersuchung.

Apple und die Anbieter: EU-Kommission erwägt Untersuchung der Verträge

Die Kommission könnte aber trotzdem auf eigene Faust tätig werden, wenn der zuständige Kommissar den Verdacht hegt, dass Apple sich falsch verhalten hat.

Dem Bericht des Wall Street Journal zufolge nach sind die Unternehmen nicht näher genannt, die sich über die Vertragsgestaltung beschwerten. Es gehe dabei um Verkaufsquoten mit Zeitvorgaben, die zu hohen Marketingkosten führen, will der Anbieter sie erfüllen. Ein Sprecher des Kommissars Almunia gab jedoch zu bedenken, dass es vorerst keine konkreten Pläne für eine offizielle Untersuchung gebe.

Dies dürfte auch daran liegen, dass wettbewerbswidriges Verhalten bei der großen Menge an beteiligten Unternehmen und der fehlenden marktbeherrschenden Position Apples in Europa nur schwer denkbar ist. Sollte die Kommission sich doch noch entscheiden, einen näheren Blick auf die Verträge zu werfen und anschließend feststellen, dass Apple tatsächlich wettbewerbswidrig agierte, könnte die EU ein Bußgeld in Höhe von bis zu 10 Prozent seiner Jahresumsätze verhängen.

(via heise.de)

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